Alles boshi, oder was?

myboshi

Sie sind die absoluten Stars der Häkelszene: Felix Rohland und Thomas Jaenisch Gründer von „myboshi“. Die Trendsetter sind Deutschlands angesagteste Mützenmacher und in diesem Jahr erstmals auf der CREATIVA zu Gast. Am Messe-Donnerstag sind die beiden von 10 bis 15 Uhr am Stand des Stoff- und Gardinenhauses Hemkon in Halle 7, Stand 7.B66. Das Dortmunder Unternehmen mit Sitz auf dem Ostenhellweg gehört zu den größten Abnehmern von myboshi-Wolle und will mit einem Häkelworkshop den jungen, frechen myboshi-Style dem Publikum näher bringen. Auf der Bühne in Halle 4 könnt Ihr sie ebenfalls am Messe-Donnerstag um 13 Uhr erleben. Dort werden Felix und Thomas ein Häkel-Event starten.

Die grobmaschigen myboshi-Mützen, die dicker, gleichzeitig aber luftiger als klassische Strickmützen sind, kann man selbst häkeln, oder sie werden exakt nach Kundenwunsch gefertigt, mit Bommel oder ohne. Bei Auftragsproduktionen wählt man zunächst Design, Farbe und Muster. Gehäkelt werden die Mützen dann entweder von Felix Rohland und Thomas Jaenisch, die in Japan die besondere Häkeltechnik erlernt haben, oder von einer der 20 Mitarbeiterinnen, welche die Newcomer inzwischen auf Grund der enormen Nachfrage beschäftigen. „Boshis“, der japanische Begriff für gehäkelte Mützen, liegen mittlerweile nicht nur mehr bei coolen Snowboardern im Trend, sondern haben alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Sie erobern gerade Europa.

myboshi-muetze

Worin aber liegt die Faszination, Mützen zu häkeln? Wir wollten es genauer wissen und sprachen darum mit Sandra Spiwoks aus der Nähe von Leipzig. Seit Oktober häkelt die 37-Jährige nach myboshi-Anleitung. „So wie myboshi selbst von zwei Männern erfunden wurde, kam ich zum Häkeln ebenfalls durch einen Mann“, sagt Sandra. Ein Freund von ihr war zur Kur und häkelte dort zur Entspannung. „Er brachte mich auf die Idee, es auch mal zu versuchen. Schnell merkte ich: Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Über den Online-Konfigurator sind tausende Formen und Farb-Möglichkeiten gegeben und man kann einfach drauf loshäkeln“, erklärt sie. Das Besondere sei, dass der Trend von jungen Leute gesetzt wurde. „Ich glaube, wenn meine Oma gesagt hätte, ich solle doch mal eine Mütze häkeln, hätte ich das nie gemacht. Aber mit myboshi macht das einfach Spaß. Das System ist sehr einfach zu verstehen. Ich habe diverse Bücher und Hefte hier, die mir viele Anregungen geben“, ist sie begeistert. Übrigens sind die Mützen nicht nur etwas für den Winter – auch leichte Frühlings- und Sommermützen können gehäkelt werden. Mit dünnem Garn und großen Maschen.

Übrigens: Auch am Stand von Noris Spiele, die dieses Jahr ebenfalls zum ersten Mal auf der CREATIVA sind, wird es Sets von myboshi geben. Kommt einfach zum Stand 7.C14 in Halle 7.