Filigrane Papierkunst

Papierkunst 400

Beate Remest macht Kunst mit Papier, auf Papier und aus Papier. Auf der Sonderfläche fokus.kreatives.handwerk zeigt sie einige ihrer ungewöhnlichen Kunstwerke, die man auch kaufen kann.

In unserem normalen Alltag begegnet uns Papier vor allem als Informationsträger. Beate Remest befreit es von dieser Funktion als Träger des gedruckten Wortes – und gibt ihm so Raum, zum Ausdrucksmittel in einem neuen Kontext zu werden.

So entwirft sie Wandteller, Schalen, Übertöpfe, Lampenschirme, Mobiles, im Wind tanzende Männer und Frauen und sogar Brautkleider aus Papier. Reizvolle, fragile Objekte sind das, die aus Pergamentseidenpapier gefertigt und nur von ein bisschen Aluminiumdraht gehalten werden. Schwerelos schweben sie im Lüftungswind in Halle 4 dahin und zeigen so, dass sie zerbrechlich sind. Trotz allem besitzen Lampenschirme, Lichterketten und Lichterkugeln auch Alltagstauglichkeit; zusätzliche Leinen- und Papierbänder geben Festigkeit. Alle Papierarbeiten von Beate Remest sind gelackt und damit vor Feuchtigkeit geschützt.

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