Geformte Steine

Hanna Küttner verkauft Steine.
Keine normalen natürlich, denn sonst wäre die Geschichte hier zu Ende, und fände ihren Weg nicht ins Blog. Denn Hanna Küttners Steine sind besonders: Sie sind aus Ton gefertigt, und innen hohl.

Die Geschichte der „Gräsersteine“ beginnt vor 16 Jahren. Damals hatte die studierte Werkstofftechnikerin für Keramik erstmals die Idee, Steine selbst zu formen. Interesse hatte sie vor allem daran, die graue Farbe der Steine mit Ton nachzuahmen. Der künstlerische Anspruch Steine zu formen, die man selbst beim zweiten Blick nicht als „Fälschung“ erkennt, kam ebenso mit der Zeit, wie die Idee etwas Besonderes mit den gewonnenen Erkenntnissen zu kreieren. Heute formt Hanna Küttner Steine, die nicht von ihren Vorbildern, an denen Mutter Natur die Hand anlegt, zu unterscheiden sind. Erst beim zweiten Blick entdeckt man Löcher in den Steinen. Beim Anheben dann wird man vom geringen Gewicht überrascht. Der Clou der Steine, in die man dank der Löcher Blumen stecken kann: Durch ihren hohlen Körper können sie mit Wasser gefüllt werden, damit die gesammelten Blumen länger frisch bleiben.
Die Gräsersteine sind in verschiedenen Größen erhältlich – die kleinen Exemplare sind perfekt für eine handvoll Gänseblümchen oder Schneeglöckchen, die größten Steine nehmen auch Tulpen und andere Schnittblumen auf. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig, denn dank der ebenso vorhandenen Mulde in den Steinen lassen sich weitere dekorative Elemente hinzufügen, wie etwas Sand und Muscheln, Moos oder kleine Hölzer.

Wer neugierig geworden ist, der kann in Halle 4 beim fokus.kreatives.handwerk vorbei schauen und sich begeistern lassen. Oder man schaut im Netz nach, dort kann man unter www.gräserstein.de