Papierkunst wird Fair Trade

Pop-Up-Karten kennt wohl jeder, sie sind mittlerweile weit verbreitet. Einen besonderen Ansatz geht jedoch Cologne Cards. Der Kölner Roland Bellinghausen lässt die Karten unter Berücksichtigung der Fair Trade Standards fertigen.

Wie Origami (Papierfalten) so ist auch Kirigami (Papierschneiden) eine jahrhundertealte asiatische Papierkunst. Pop-Up Karten-Designer verbinden heute diese beiden traditionellen Kunstformen, entwickeln sie weiter und schaffen so kleine dreidimensionale Welten die sich beim Öffnen einer Karte wie von Zauberhand entfalten.


Am Anfang einer jeden Karte steht die Designarbeit, die Kunstform des „Origami Architektur Designs“. Hierbei werden komplexe dreidimensionale Objekte aus Papier entworfen, die nicht nur filigran sondern auch faltbar sein müssen. Im zweiten Schritt wird das Papier geschnitten. Hierfür wird heute moderne Lasertechnik eingesetzt. Anschließend werden die einzelnen Papierelemente per Hand zusammengefügt. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick entstehen so kleine dreidimensionale Papierobjekte, die zum Schluss in die Karte eingenäht oder geklebt werden.

In Vietnam, wo diese Papierkunst sehr beliebt ist, entdeckte Roland Bellinghausen zum ersten Mal Pop-Up Karten auf einem Markt in Hanoi. Fasziniert von den kreativen Möglichkeiten entstand die Idee, eigene Designs zu entwerfen und 3D-Karten auch in Deutschland anzubieten. 2014 gründete er das Unternehmen Cologne Cards und baute mit einem Freund aus Hanoi eigene Produktionsstätten in der Nähe von Hanoi auf. So sind bis heute über 200 einzigartige Karten-Variationen entstanden – filigrane Papierkunstwerke, die nicht nur bei den Kleinen für große Augen sorgen.

Cologne Cards findet Ihr in Halle 4 im Bereich fokus.kreatives.handwerk.

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