Trommeln wie in der Karibik

Kennt Ihr Steeldrums? Diese ungewöhnlichen Trommeln stammen aus der Karibik, genauer gesagt aus Trinidad und Tobago. Dort wurden sie Steel Pans genannt, weil sie aussehen wie eine Pfanne. Die Entstehungsgeschichte ist schnell erzählt: In den 1930er Jahren verboten die britischen Besatzer den Einheimischen das Trommeln auf ihren eigentlichen Instrumenten. Also suchten sie nach neuen Möglichkeiten. Alte Ölfässer wurden so bearbeitet, dass sie einen guten Resonanzkörper hergaben. Durch verschieden große und tiefe Fässer sowie die spezielle Bearbeitung entstanden Steeldrums mit unterschiedlichen Stimmlagen.

Einer, der das Spielen auf den Steeldrums richtig gut beherrscht, ist Eckhard C. Schulz. Der Dortmunder zeigt hier auf der CREATIVA in Halle 4 verschiedene seiner Instrumente. Anfang der 1980er Jahre hat er wie die Einwohner Trinidads damals mit einem Ölfass begonnen. Heute baut er hauptberuflich diese Trommeln. Auch einen Verein gründete Schulz gemeinsam mit anderen Musikern. Heute spielen im Pan-Kultur e.V. rund 200 Mitglieder. Sechs Stimmlagen umfassen die Trommeln – von Bass bis Sopran.

Und so klingt das, wenn Eckhard C. Schulz spielt: