„Habt Mut zur Selbstständigkeit!“

Der Samstag auf der CREATIVA steht ganz im Zeichen des StartUpDays. Den gesamten Tag über gibt es Vorträge auf der Bühne in Halle 4 und später gesonderte Workshops für angemeldete Teilnehmer in speziellen Räumlichkeiten.

Christian Plothe, Geschäftsführer der Messe Dortmund, eröffnete den StartUpDay mit einem Grußwort.

Den Auftakt auf der Bühne machte heute Alexa Jünkering. Mit ihrem Beratungsbüro für Selbstständigkeit gibt sie seit 20 Jahren Starthilfe für kreativwirtschaftlich Selbstständige bzw. Gründer.
„Das Wichtigste ist: es braucht Mut, um überhaupt in die Selbstständigkeit zu finden“, sagte sie in ihrem Vortrag eben. Letztlich sei die gesamte Materie ja neu für die Gründerin. Man hat keine Erfahrung, wie das überhaupt geht, selbstständig zu sein.
Hilfe gibt es bei diversen Beratungs- und Gründerzentren, der IHK, der Wirtschaftsförderung und weiteren Anlaufstellen. Für sich selbst sollte man allerdings drei Dinge bereits festmachen: Habe ich die fachliche, unternehmerische und persönliche Kompetenz? Was ist meine Gründungsidee und welches Potenzial hat sie? Und: Wie sieht mein Businessplan aus?

Drei große Themenkomplexe, die Alexa Jünkering nur kurz anschneiden konnte, weil sie jeweils für sich schon tagfüllend wären. Beim Thema persönliche Kompetenz spielen viele Faktoren wie Neugier, Verantwortungsbereitschaft und kritische Selbstreflexion mit rein. Vor allem aber Proaktivität. Selbstständig sein heißt eben selbst und ständig zu sein. Dinge auf sich zukommen lassen, ist schwierig. So wird man auf Dauer nicht erfolgreich sein.
Als Unternehmerin heißt es auch, sich ständig zu entwicklen. Vor allem Ideen müssen ausgestaltet werden, der Markt muss analysiert werden, die eigene Idee muss auf Relevanz geprüft werden. Und man muss sich die Frage stellen: Gibt es einen Markt für meine Idee?
All diese Dinge fließen in den Businessplan, der weitere Faktoren enthält wie einen Kosten- und Einnahmenplan, Hinweise zum Standort und einiges mehr.

Es erfordert also ein systematisches Vorgehen von der kreativen und gern auch verrückten Ideenfindung bis zur Konkretisierung und Entwicklung des Geschäftsmodells. Steht dann der Plan und gibt es Kunden, kann es losgehen. Die Ideenfindung und ständige Entwicklung der Persönlichkeit hören aber nie auf. Alexa Jünkering: „Ihr müsst Euch ständig selbst prüfen, selbst kritisieren und Eure Idee auf Relevanz checken. Und vor allem ein Leben lang lernen.“

Kommentare (1)

  1. Der StartUpDay hat wieder viel Spaß gemacht. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

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